Hans Kroch und sein Engagement für Leipzig

Hans Kroch und sein Engagement für Leipzig

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Von Steffen Held

Zu den prägenden Bauwerken im Stadtbild der Leipziger Innenstadt gehört das Hochhaus in der Goethestraße an der Westseite des Augustusplatzes. Nicht zuletzt durch den Klang seines Glockenspiels gilt es vielen Leipzigerinnen und Leipzigern als ein Wahrzeichen unserer Stadt. Bauherr dieses ersten 1928 eingeweihten Hochhauses Leipzigs war der Bankier Hans Kroch. Die Leipziger gaben dem Gebäude den Namen Kroch-Haus und die in den Jahren 1929/30 von Hans Kroch errichtete Wohnsiedlung im Norden des Stadtteils Gohlis erhielt den Namen Krochsiedlung. Der Inhaber des Bankhauses Kroch jun. KG a. A. war aufgrund seines wirtschaftlichen und sozialen Engagement für seine Heimatstadt bei jüdischen und nichtjüdischen Bürgerinnen und Bürgern hoch angesehen.

Als die Nationalsozialisten an die Macht gelangten und eine antisemitisch ausgerichtete Volksgemeinschaft verwirklichten, sah sich auch Hans Kroch mit seiner Familie mit einer Politik der Ausgrenzung und Entrechtung konfrontiert.

Der Historiker Steffen Held wird über die wirtschaftlichen Aktivitäten des Bankhauses und mehrerer angeschlossener Unternehmen während der Weimarer Republik und der NS-Zeit erzählen. Einen zweiten Schwerpunkt setzt der Referent auf das Agieren und Reagieren des Ehepaars Hans und Ella Kroch auf die Verfolgung durch die Nationalsozialisten und zeigt dabei das dieser deutsch-jüdischen Familie zugefügte Leid auf.

Der Bankier Hans Kroch und sein
Engagement für die Stadt Leipzig
Vortrag von Steffen Held
Dienstag, 9. Oktober, 19.00 Uhr
Ort: Ariowitsch-Haus, Hinrichsenstraße 14

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