Das Ordnungsamt informiert: Bewohnerparken im Waldstraßenviertel – Fragen und Antworten

Das Ordnungsamt informiert: Bewohnerparken im Waldstraßenviertel – Fragen und Antworten

Grafik Übersicht Bewohnerparken Waldstraßenviertel Leipzig

Wo finde ich grundsätzliche Informationen zum Bewohnerparken?
Auf der Internetseite der Stadt Leipzig unter dem Suchbegriff „Bewohnerparken“.

Welche Besonderheiten gibt es bei der Einführung des Bewohnerparkens im Waldstraßenviertel?

  • Es wird zwei Bewohnerparkbereiche geben, die im 4. Quartal 2019 aktiviert werden. Die jeweiligen
    Territorien der Bewohnerparkbereiche sind im Plan auf Seite 3 dieser Information ersichtlich
  • Die Beantragung von Bewohnerparkausweisen wird zirka drei Monate vor der Aktivierung des
    Bewohnerparkens möglich sein

Kann ich mein Fahrzeug auch in beiden Bewohnerparkbereichen abstellen?
Nein. Das Abstellen des Fahrzeuges ist nur in dem Bereich möglich, der dem im Bewohnerparkausweis
ausgewiesenen Bewohnerparkbereich entspricht. In den Straßen ist auf den Zusatzzeichen der
Verkehrszeichen der jeweilige Bewohnerparkbereich ersichtlich.

Wo kann ich den Bewohnerparkausweis beantragen?
Anträge können im Rahmen der Erstbeantragung persönlich oder über einen Bevollmächtigten an zwei
Orten gestellt werden:

  • Im Technischen Rathaus, Prager Straße 136, 04317 Leipzig, Haus A, Zimmer A 4.016, ab dem
    01.08.2019 zu den allgemeinen Öffnungszeiten. Hier wird der Bewohnerparkausweis bei Vorlage aller erforderlichen Unterlagen und positiver Prüfung aller Anspruchsvoraussetzungen sofort gegen Bar- oder EC-Cash-Zahlung erteilt
  • Im Bürgerverein Waldstraßenviertel e. V., Hinrichsenstraße 10, 04105 Leipzig im September jeweils
    Mittwoch in der Zeit von 14 bis 20 Uhr. Hier werden anhand der erforderlichen Unterlagen die Anspruchsvoraussetzungen geprüft,erfasst und ein Kostenbescheid erlassen. Der Bewohnerparkausweis wird nach Einzahlung der
    Gebühr zugesandt.

Wie lange ist ein Bewohnerparkausweis gültig?
Grundsätzlich werden Bewohnerparkausweise nur mit einer Gültigkeit von einem Jahr erteilt. Um zukünftig
das Antragsaufkommen breiter zu streuen, werden die Bewohnerparkausweise bei der Ersterteilung mit
vier unterschiedlichen Gültigkeitszeiträumen, gerechnet ab dem Datum der Aktivierung der Bewohnerparkbereiche,
ausgegeben. Um eine Ungleichbehandlung auszuschließen, wird die Gültigkeitsdauer nach jedem/jeder Antragsteller/-in
geändert, so dass der/die erste Antragsteller/-in einen Bewohnerparkausweis mit einer Gültigkeit von
einem Jahr erhält, der/die zweite Antragsteller/-in mit einer Gültigkeit von einem Jahr plus drei Monaten,
der/die dritte Antragsteller/-in von einem Jahr plus sechs Monaten, der/die vierte Antragsteller/-in von
einem Jahr plus neun Monaten und dann wieder von vorn. Dabei wird die Gebührenhöhe von
30,70 EUR/Jahr entsprechend der Gültigkeitsdauer angepasst.

Kann ich den Bewohnerparkausweis auch schriftlich beantragen?
Grundsätzlich ja, jedoch nicht bei der Ersterteilung. Bei der Vielzahl der zu erwartenden Anträge führt dies
durch beispielsweise die mögliche Nachforderung von Unterlagen zu erheblichen Verzögerungen bei der
Bearbeitung dieser Anträge.

Hat jeder/jede, der/die in den neuen Bewohnerparkbereichen wohnt, einen Anspruch auf einen
Bewohnerparkausweis?
Anspruch auf einen Bewohnerparkausweis haben ausschließlich Personen, die mit Hauptwohnsitz im
jeweiligen Bewohnerparkbereich amtlich gemeldet sind. Gewerbetreibende, Freiberufler, Gäste oder Berufspendler sind von dieser Privilegierung ausgenommen und haben keinen Anspruch auf einen Bewohnerparkausweis. Die Erteilung von sogenannten
„Gästekarten“ ist nicht möglich, da diese wieder zu einer Erhöhung des Parkdrucks führen und damit der gewollten Verminderung des Parkdrucks in Bewohnerparkbereichen zuwiderlaufen.

Bekomme ich auch einen Bewohnerparkausweis, wenn ich eine private Stellfläche angemietet
habe?
Nein, da Sie ja dann nicht zu den Betroffenen des hohen Parkdrucks im öffentlichen Verkehrsraum
gehören.

Was wird aus meiner Ausnahmegenehmigung zum „Anwohnerparken“?
Diese Ausnahmegenehmigungen nach § 46 Abs. 1 Nr. 4a Straßenverkehrs-Ordnung (StVO) können bis zum Ablaufdatum weiter genutzt werden. Bei einer Wiederbeantragung werden dann entsprechende Bewohnerparkausweise erteilt.

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33 Kommentare

  1. Anwohner: nach meiner Information geht die Diskussion Anwohnerparken schon länger, in den letzten zwei Jahren wurde es immer hektischer. Nun ist alles gesagt und angeordnet. Sicher hätte man vorab im Konsens aller Betroffenen eine vernünftige Lösung auch für Händler und s.g. Freiberufler finden können.
    Wie auch immer, es wird vorerst keine Ruhe ins Viertel ziehen. Wenn es eine Regelung gibt, zur Zufriedenheit aller oder nicht, und nicht kontrolliert wird ist alles verpufft. Jeder sieht wie an den Kreuzungen, Einmündungen, auf Fusswegen usw
    geparkt wird. Und oft die gleichen Fzg!. Man wird sehen ob es tatsächlich zur Entspannung im Viertel kommt. Speziell zu Bundesliegaspielen etc. Ich bin noch etwas skeptisch.

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    • Auch Anwohner, mein persönliches Fazit: Ich habe nun sehr viele Kommentare und Meinungen gelesen oder gehört. Alles halb so wild. Ob nun Schilder verdeckt sind oder nicht. Ob man einen Ausweis hat oder nicht, spielt ja anscheinend überhaupt keine Rolle. Das Anwohnerparken sollte ja nun zum 01.01.2020 aktiviert werden. Dann liest man in der LVZ, dass wiederum ab dem 22.01.2020 wohl ein Fehlverhalten zur Anzeige, möglicherweise, gebracht wird. Also wieder 3 Wochen weg. Man weiß überhaupt nicht mehr ob dieses Konzept nun akiv ist oder nicht. Seitens des Ordnungsamtes gab es mal Kontrollen mit Hinweisen, was ja auch ok ist. Aber ab dem 22.01. gab es scheinbar keine Kontrollen. Fahrzeuge, ohne Anwohnerparkausweis und ohne Parkschein stehen einfach überall und über mehrere Tage hinweg wo und vor allem wie sie wollen. Kreuzungsbereiche werden weiterhin zugeparkt und auch auf Gehwegen stehen weiterhin Fahrzeuge. Die Stadt hat doch nun so viel Geld ausgegeben um Beschilderungen und Kassenautomaten zu installieren, also muss man doch auch ein Interesse haben dieses Geld wieder einzuspielen. Man könnte ja den Eindruck haben, dass es die Anwohner, welche ja nun schon seit ewiger Zeit Ausweise beantragt, bezahlt und im Auto liegen haben, dieses Projekt finanzieren. Oder geht man einer möglichen Konfrontation aus dem Weg? Wenn doch mal regelmäßig Kontrollen stattfinden würden, dann könnte man ja auch sehen wie es mit der Anzahl der Parkplätze aussieht und dem ein oder anderen Unternehmen, bei Bedarf mehr als 2, bzw. Freiberuflern auch Ausweise geben. Zur Zeit sehe ich auch nicht, was mir mein „Anwohne-Parkausweis“ bringen soll?

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  2. Wenn die Stadt nun endlich mit Verspätung die neue Parkregelung zum 01.01.2020 einführt, muss sie auch die Voraussetzungen dafür treffen. Kann und soll der Bürger dafür noch Verständnis haben, dass gestern noch die meisten Schilder zugehängt waren und die Parkscheinautomaten nicht funktionierten?
    Die gestrige Abendveranstaltung in der Arena zeigte deutlich, dass viele Anwohnerparkplätze durch Gäste mit auswärtigen KFZ-Kennzeichen besetzt waren. Nach Ende der Veranstaltung waren wieder viele Plätze frei!!!
    Wie wird die Stadt, an der Spitze der noch amtierende OBM, kurzfristig unternehmen um diesen Missstand zu beheben, zumal die Bewohnerparkausweise ab dem 01.01.2020 gültig sind?

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  3. … StGB, § 265a, Erschleichen von Leistungen. Ich bezahle seit 01.01.2020 für eine Leistung, deren Umsetzung von der Stadt Leipzig unterbunden wird. Gestern 21:15 Uhr, knapp 15 Minuten Parkplatzsuche, fast keine Leipziger Kennzeichen bei den dort parkenden Fahrzeugen und erst recht keine Bewohnerparkausweise.

    Wie viele Anwohner stehen wie vielen Gewerbetreibenden gegenüber? Wie viele Besucher der Innenstadt parken lieber kostenlos?

    Vielleicht hilft eine Klage gegen die momentane „Verhüllungstaktik“ der Stadt Leipzig.

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  4. Es ist wirklich erstaunlich, dass diejenigen, denen das Anwohnerparken am meisten nützt, noch so ruhig und geduldig sind.

    Es ist eine Zumutung wie die Gewerbetreibenden hier „Wilde Sau“ spielen und die Behörden und Anwohner am Nasenring durch die Manege führen. Wir befinden uns nunmal im Innenstadtbereich, da muss sich der Gewerbetreibenden eben mal etwas einfallen lassen.
    Fahrt mit der Bahn oder nutzt P&R.

    Ausnahmen sollte es m.M.n. für Pflegedienste und Handwerker geben, gern auch für Nutzfahrzeuge von Geschäfstinhabern und natürlich für Ärzte.

    Wenn ich sehe, wie sich Gastronomen hier aufspielen, deren Gäste bislang (und schon seit Jahren) Fusswege und den Kreuzungsbereich als Parkplatz nutzen – dann frage ich mich ob die das wirklich ernst ernst meinen…

    Ich bin gespannt, wie es weitergeht.

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  5. Gestern, am 06.01.20 hingen über allen Schildern noch die Tüten. Wann soll denn nun die Regelung für das Bewohnerparken gelten?
    Auf der Karte oben wird der Parkplatz der RedBull Arena mit ausgewiesen, aber dort wird bei Heimspielen von RB Leipzig inzwischen abgeschleppt, egal ob mit oder ohne Ausweis. Also kann die Karte nicht stimmen, bzw. nur mit Einschränkungen.

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  6. Lieber Waldstraßenviertelverein,

    biete stellen Sie dann auf Ihrer Seite klar, die ja, mit das Ordnungsamt informiert, beginnt, dass diese Karte nicht aktuell ist. Sofern Sie aufgrund Ihres heißen Drahtes zur Stadt offensichtlich über weitere Informationen zur tatsächlichen Abgrenzung verfügen, dann bitte auch hier einstellen. Das Bewohnerparken ist seit 1.1.2020 in Kraft, die Tüten hängen immer noch über den Schildern und in der Stadt ist niemand erreichbar – totales Chaos.

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  7. Sehr geehrter Waldstraßenverein,

    unabhängig davon, dass ich Ihr Motiv zur Errichtung des Bewohnerparkens absolut nicht nachvollziehen kann, so bitte ich Sie doch, die beiliegende Karte zum Bewohnerparken mit der offiziellen Karte der Stadt Leipzig abzugleichen. Es gibt im Bereich Red Bull Parkplatz zum Beispiel Abweichungen. Vom Bürgerverein, der die Interessen der Anwohner vertreten sol,l erwarte ich, dass dieser nicht noch zusätzliche Verwirrungen stiftet.

    MfG
    A.Nestler

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    • Sehr geehrter Herr Nestler,
      der von Ihnen genutzte Beitrag stammt aus dem Spätsommer 2019, die Karte ist also schon eine Weile nicht mehr aktuell. Da aber derzeit noch immer Veränderungen in den Parkbereichen zu erwarten sind, haben wir noch keine neue Karte veröffentlicht.
      M. Geißler

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      • Ab wann startet denn jetzt das Anwohnerparken? Sollte ja eigentlich zum 1.1. losgehen.

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  8. Für die Anwohner des Viertels wird es Zeit, dass das Bewohnerparken eingeführt wird. Bisher war es wirklich ein Geduldsspiel einen Parkplatz zu finden. Oftmals suchte ich täglich weit über 20min nachmittags bzw. abends nach einem freien Parkplatz. Bei Veranstaltungen in der Innenstadt, dem Rosental, der Arena oder dem Stadion war es neben dem Verkehrschaos unmöglich einen Parkplatz zu finden. Man darf auch nicht vergessen, dass viele Angestellte, welche in der Innenstadt arbeiten, das Waldstraßenviertel als „Firmenparkplatz“ ansehen. Dadurch wird vor allem der östliche Teil des Viertels stark belastet. Natürlich sollten die Unternehmer in dem Viertel nicht benachteiligt werden. Dies könnte mit Hilfe von Ausnahmegenehmigungen geschehen. Eine solche Genehmigung für jeden einzelnen Mitarbeiter der Firmen herauszugeben halte ich jedoch nicht für angemessen. Man darf an dieser Stelle auch nicht vergessen, dass wir uns im Zentrum einer Großstadt befinden und die Stadt Leipzig schließlich nicht für „Firmenparkplätze“ zuständig ist. Kunden und Patienten können einen Parkschein lösen oder die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen. Genauso, wie in der Innenstadt. Des Weiteren darf auch nicht in Vergessenheit geraten, dass es sich hier hauptsächlich um ein Wohnviertel handelt und es kein Gewerbegebiet ist. Eine Gästeparkkarte halte ich grundsätzlich nicht für sinnvoll. Da in diesem Fall der Missbrauch kaum zu überwachen ist und diese Karten einfach weitergereicht werden können, was zu einer Benachteiligung der „bezahlenden“ Verkehrsteilnehmer führt. Ich persönlich hätte kein Problem damit meine Besucher von einem weiter entfernten Parkplatz abzuholen oder die öffentlichen Verkehrsmittel zu benutzen. Und wer dadurch seine Freunde und Verwandten nicht mehr besuchen will, der hat damit nun endlich seine Ausrede gefunden. Der Großteil der Menschen im Waldstraßenviertel sind Anwohner und diese sollten grundsätzlich geschützt werden. Gerade durch das Bewohnerparken wird die „Idylle des Waldstraßenviertels“ erst wiederhergestellt.

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  9. Für die Anwohner des Viertels wird es Zeit, dass das Bewohnerparken eingeführt wird. Bisher war es wirklich ein Geduldsspiel einen Parkplatz zu finden. Oftmals suchte ich täglich weit über 20min nachmittags bzw. abends nach einem freien Parkplatz. Bei Veranstaltungen in der Innenstadt, dem Rosenthal, der Arena oder dem Stadion war es neben dem Verkehrschaos unmöglich einen Parkplatz zu finden. Man darf auch nicht vergessen, dass viele Angestellte, welche in der Innenstadt arbeiten, das Waldstraßenviertel als „Firmenparkplatz“ ansehen. Dadurch wird vor allem der östliche Teil des Viertels stark belastet. Natürlich sollten die Unternehmer in dem Viertel nicht benachteiligt werden. Dies könnte mit Hilfe von Ausnahmegenehmigungen geschehen. Eine solche Genehmigung für jeden einzelnen Mitarbeiter der Firmen herauszugeben halte ich jedoch nicht für angemessen. Man darf an dieser Stelle auch nicht vergessen, dass wir uns im Zentrum einer Großstadt befinden und die Stadt Leipzig schließlich nicht für „Firmenparkplätze“ zuständig ist. Kunden und Patienten können einen Parkschein lösen oder die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen. Genauso, wie in der Innenstadt. Des Weiteren darf auch nicht in Vergessenheit geraten, dass es sich hier hauptsächlich um ein Wohnviertel handelt und es kein Gewerbegebiet ist. Eine Gästeparkkarte halte ich grundsätzlich nicht für sinnvoll. Da in diesem Fall der Missbrauch kaum zu überwachen ist und diese Karten einfach weitergereicht werden können, was zu einer Benachteiligung der „bezahlenden“ Verkehrsteilnehmer führt. Ich persönlich hätte kein Problem damit meine Besucher von einem weiter entfernten Parkplatz abzuholen oder die öffentlichen Verkehrsmittel zu benutzen. Und wer dadurch seine Freunde und Verwandten nicht mehr besuchen will, der hat damit nun endlich seine Ausrede gefunden. Der Großteil der Menschen im Waldstraßenviertel sind Anwohner und diese sollten grundsätzlich geschützt werden. Und in meinen Augen wird so die „Idylle des Waldstraßenviertels“ erst wiederhergestellt.

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  10. Mein Mann arbeitet und wohnt seit 31 Jahren in Leipzig. Durch die neue Verordnung weiß er nicht mehr wo er parken soll. Er hat in Thüringen seinen Hauptwohnsitz. Seit dieser langen Zeit nimmt er lange Wege zum Arbeitsplatz in Kauf. Er arbeitet als Lehrer. Seit geraumer Zeit weiß er nicht, wie es weiter gehen soll. Sind Bewohner mit Nebenwohnsitz etwa keine Anwohner?

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  11. ein Seegen für das Viertel – hoffen wir mal, dass etwas mehr Platz wird damit

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    • Bravo, lieber Bürgerverein. So wie das Anwohnerparken jetzt gestaltet wird, wird es das Viertel tot machen. Gewerbetreibende müssen wegziehen, die Bewohner können keinen längeren Besuch mehr bekommen, das Viertel wird unattraktiv. So kann man natürlich auch gegen steigende Mieten vorgehen. Unser Problem ist doch nicht das Auto des Gemüsehändlers oder der Blumenfrau – unser Problem sind die Veranstaltungen in Arena und Stadion. Das aber wird durch diese Aktion in keinster Weise geklärt. Ich frage mich auch, wo Sie die Legitimation her nehmen, sich gegen das „Aufweichen“ der Regelungen zu stellen. Meine Interessen als Anwohnerin vertreten Sie jedenfalls nicht.

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      • Liebe Charlotte,

        doch, das wird damit geklärt. Denn das Parken während der Veranstaltungen ist nicht mehr möglich bzw. „funktioniert“ durch die zeitliche Begrenzung nicht mehr.
        Und ja, es ist nicht das Auto des Gemüsehändlers oder des Blumenladens, die ihre Autos für ihr Geschäft unmittlebar benötigen. Es sind die Autos der Pendler, die das Viertel täglich zuparken.
        Ja und mitmachen in der AG Verkehr „darf“ jde/r, um unsere Interssen als Anwohner zu vertreten und die eigenen und aber auch die anderer in den Blick zu nehmen.

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  12. Alles „schön und gut“, aber das Problem wird nun zu Lasten der anderen Straßen/Bewohner verlagert ;-(
    Wann denkt denn die Stadt dann endlich auch einmal an die andere Seite der Jahnallee? Wir sind dort Anwohner, brauchen als Selbstständige unsere Auto und finden durch diese „tollen“ Neuerungen immer weniger einen Parkplatz ;-( Wann kommt hier das Bewohnerparken?

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    • Hallo Kessler,

      ich wohne auch auf der „falschen“ Seite der Jahnallee und habe das gleiche Problem. Seitens der Stadt wurde immer darauf verwiesen dass der Parkdruck in unseren 4 Straßen, in denen wir dann noch parken dürfen, nicht groß genug wäre und daher erst später eingeführt werden würde. Dass wir von Anwohnerparkzonen umgeben sind und die Parkflüchtigen aus dem Waldstraßenviertel dann bei uns parken hat scheinbar niemand bedacht oder wollte niemand bedenken. Es kommt der Eindruck auf, dass auf unserer Seite weniger Gutverdiener wohnen und wir daher vernachlässigt werden. Sollten wir uns zusammen schließen? Wo findet man den richtigen Ansprechpartner? Seitens des Vereins Waldstraßenviertel wäre eine Unterstützung wünschenswert oder gehören wir auf der anderen Seite der Jahnallee nicht dazu?

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  13. Den Nachbarn des Villengrundstückes Jacobstrasse 25 wurde Baugenehmigung nebst Planunterlagen vom Leipziger Bauamt bekanntgegeben. Die Villa als auch das Gartenhaus sollen saniert und Gebäudeteile umfunktioniert werden in Büros bzw. Wohnraum. Soweit nichts einzuwenden.

    Aus den Plänen (einsehbar bei Bauamt und Hausverwaltung) wird ersichtlich, dass der grosse Garten, heute bestehend aus Büschen und Rasen, nunmehr umgewidmet werden soll als Fläche zum Parken.

    In der Villa arbeitet u.a. eine grosse Anwaltskanzlei (u.a. Insolvenzrecht); der Inhaber schafft als Eigentümer der Villa somit Ersatz-Parkplätze für Kollegen, Mitarbeiter und Mandantschaft, die ab November durch die neue Parkordnung im Waldstrassenviertel verloren gehen – und vernichtet aber dadurch grosse Grünfläche in seinen privaten Areal.

    Die Handlungsweise der Kanzlei ist zwar nachvollziehbar, aber aus Sicht der Ökologie eine Katastrophe. Der unmittelbar am Grundstücksende verlaufende Elstermühlgraben ist ein Domizil für viele Vögel, die Nahrung in den Wiesen und Schutz/Ruhe/Brutplätze in den Büschen finden. Selbst der stark geschützte Eisvogel ist hier noch zu beobachten. Wohl bald nicht mehr wegen Autolärm und fehlenden grünen Schutz nahe des Ufers…

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  14. Bravo!
    Im Waldstraßenviertel arbeiten seit vielen Jahren zahlreiche Gewerbetreibende, Freiberufler etc mit noch mehr angestellten Mitarbeitern. Viele kommen von auswärts und sind auf die Nutzung ihrer Fahrzeuge angewiesen. Für diese werden zukünftig keine Parkmöglichkeiten während der Arbeitszeit (8-17 Uhr) mehr bestehen.

    Die Stadtplaner sind daher zu fragen, wie sie sich die Möglichkeiten der Genannten vorstellt, zukünftig zur Arbeit und zurück nach Hause zu gelangen bzw. Fahrten zu auswärtigen Terminen und zurück zu erledigen

    Sofern den Gewerbetreibenden, Freiberuflern und deren Mitarbeitern nicht die Möglichkeit eingeräumt wird, ebenfalls Anwohnerausweise zu erwerben, kann diese Regelung nicht hingenommen werden.

    Es spricht auch nichts dagegen mit Ausnahme ausfallender Parkgebühren und die erwarteten Verwarn- und Bußgelder wegen Parkverstößen.

    Der Grund der „angespannten“ Parksituation ist im Übrigen vorgeschoben. Es geht hier einzig und allein um das Generieren von Einnahmen.

    Darüber hinaus können wir uns von der Idylle des Waldstraßenviertels langsam verabschieden mit Aussicht auf 800 zusätzlichen Verkehrsschildern, zig Parkautomaten und ständig herumschleichenden Kontrolleuren des Ordnungsamts.

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    • Das gleiche Vorgehen wird „um den Zoo“ seit Jahren praktiziert. Ich arbeite dort und habe ebenfalls keinen Anwohnerausweis für das Areal, auch nicht als Mitarbeiter einer Arztpraxis. Es werden mit Sicherheit auch im Waldstraßenviertel Parkzeiten für die Anwohner ausgeschildert, z.B. ab 16 Uhr bis 10.00 Uhr ausschließlich Anwohner. Tagsüber dürfen auch Nicht-Anwohner parken. So ist das um den Zoo auch. Außerhalb der Zeiten füttert man entweder die Parkuhren, die mit Sicherheit noch aufgestellt werden, mit 0,70€ für eine halbe Stunde oder riskiert ein Knöllchen für 10€.

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    • Liebr Herr Stollberg,

      was Sie schrieben ist schlicht FALSCH – im Westteil des Viertels kann kostenfrei währnd der Geschäftszeiten geparkt werden! Und ein bisschen Fußweg für die Angstellten ist wohl sicher zumutbar, wenn sie im Ostteil des Viertels arbeiten, oder?
      Ich vermute, dass Sie regelmäßig in andern Großstädten in Ausübung Ihrer Tätigketi weilen. Kurzum dort ist es gang und gäbe, dass „Fremdparker“ in Wohnvierteln zahlen müssen.
      Und zu guter Letzt – das Parkkonzept ist auf Initiative der Bewohner des Viertels entstanden. Jahrelang haben sich Anwohenr darum bemüht und wurden von der damaligen Verantwortlichen ind er Verwaltung aber auch von politischen Aktueren ignoriert.
      Womöglich sind Sie noch nicht lange im Viertel ansässig und wissen deshalb nichst von dem jahrlangen Prozess zur Lösungsfindung. Und dieses Konzept ist ein erster guter Schritt und womöglich kann es an der einen oder anderen Stelle noch verbessert werden.

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  15. Wenn ich da nicht mehr parken darf, besuche ich halt meine Mutter nicht mehr. Schade für die alte Dame.
    Jetzt wird auch das Waldstraßenviertel angehängt.

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  16. Lieber Bürgerverein,
    habt ihr einmal über die Folgen des Ganzen nachgedacht…….eher nein.
    Wir kommen von außerhalb und unsere Kinder wohnen im Viertel. Darf mein Besuch dann nur noch maximal 2 Stunden dauern.
    Weihnachten, Ostern, Geburtstage…….wir feiern 2 Stunden und fahren dann wieder nach Hause……lächerlich.
    Was wird aus den Firmen, den Restaurants, Arztpraxen und und und……Man möchte beim Italiener essen gehen, aber schnell wir müssen nach zwei Stunden wieder weg, da wir keinen Parkplatz mehr haben.
    Ihr verurteilt das Viertel zum sterben. Firmen, Ärzte, Kneipen werden über kurz oder lang das Viertel verlassen, da weder Angestellte noch Kunden Parkplätze haben….Oh mein Gott wie kurzsichtig kann man sein.
    Das eine Lösung her musste ist richtig aber dies ist ganz bestimmt der falsche Weg.
    Erst denken dann handeln.

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    • Hallo Papa,
      wahrscheinlich musst du nochmals in die Schule, da deine Lesefähigkeiten weiter ausgebildet werden müssen. Du beschuldigst den Verein, er habe nicht nachgedacht. In der Überschrift steht aber, dass das Ordnungsamt Leipzig informiere.
      Dein Schulkind

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    • Hallo Papa,
      Dir sei auch noch gesagt, dass an vielen Orten in Leipzig (z.B.) in der Innenstand aber auch in vielen anderen Städten wahrscheinlich alle Händler, Praxen usw. zu Grunde gehen, weil man dort nicht kostenfrei oder gar nicht parken ann – vielleicht ziehen sie alle auf´s Land. Da hätten wir zumindest das Entsiedelungsproblem gelöst.
      Nun, Spaß beisete – mal im ernst: Bitte denk nicht nur aus Deiner Perspektive. Es geht in erster Linie um die, die hier WOHNEN. Und dann kommen berechtigterweise die anderen… Und Hand aufs Herz – es funktioniert in anderen Städten auch ganz prächtig, das mit der 2-h-Begrenzung. Klar, alle werden nie jubeln. Aber mit begrenztem Parkraum muss man umgehen und auch etwas regeln und das hier ist der erste Schritt. Im Übrigen hätten sich Deine Verwandten jahrelang bei der Erstellung des Konzepts beteiligen oder auch äußern können. Demokratie heißt auch MITMACHEN.

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  17. Wir haben seit Jahren ein Büro im Waldstraßenviertel. Unsere Mitarbeiter nutzen die Fahrzeuge als Arbeitsmittel und unsere Kunden kommen zu über 80% nicht aus Leipzig. Bisher hatten wir tagsüber wenig Probleme mit Parkplätzen, sind doch die meisten der Anwohner noch berufstätig und gehen tagsüber ihrer Arbeit nach, so dass Parkplätze immer vorhanden waren, zur Not ist man ein paar Meter gelaufen. Jetzt sollen wir dafür Parkgebühren zahlen, was in der Summe eine durchschnittliche finanzielle Belastung von ca. 700,00 EUR zusätzlich im Monat ausmacht. Wir zahlen schon Gewerbesteuern und als gewerblicher Mieter sind wir für die Hauseigentümer ein verläßlicher Mieter – ist doch in den privaten Mieteinheiten ein Kommen und Gehen. Wenn diese unsägliche und wie viele Neuerungen der Stadt, auch unüberlegte Regelung, zum Tragen kommt, kann ich nur alle Gewerbetreibenden aufrufen, sich einen neuen Standort zu suchen. Die Randgemeinden um Leipzig freuen sich auf unseren Zuzug und können die Gewerbesteuern bestimmt gebrauchen. Dem Waldstraßenviertel wünsche ich alles Gute. Um Wohneinheiten zwischen 170 und 250 m² privat zu vermieten braucht es schon ein glückliches Händchen. Wer privat diese Investition monatlich stemmen kann, findet aber in anderen Stadtbezirken aufwändiger restaurierte Wohnungen – heißt, es werden Bevölkerungsgruppen einziehen, die das Waldstraßenviertel beleben und bunt machen werden – Viel Spaß!

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  18. Wie ist es mit einem Firmenwagen, den man fahren muss? Ich habe alle paar Wochen Bereitschaftsdienst.

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  19. Das ist vollkommen sinnlos. Ich bekomme !immer! einen Parkplatz, auch wenn ich mal ein Stück laufen muss. Das ist reine Abzocke seitens der Stadt. Der Parkdruck wird erst durch die gebührenpflichtigen Parkplätze , sowie Parkzonen erzeugt sog. Kurzzeitparkflächen. Also im Bereich Wettiner Straße gibt es immer eine Möglichkeit zu parken, auch nachts. Ich frage mich, wo dann die Großeltern aus dem Vogtland parken sollen (Ü80). Wird dann auch regelmäßig kontrolliert an den Wochenenden? Für mich verschlimmert sich durch die getroffenen Maßnahmen die Parksituation immens und ich darf dafür auch noch zahlen…

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  20. kann mir mal einer erklären,
    wie das mit Besuch ueber das WE
    geht, mein Sohn wohnt in Muenchen, wenn er uns besuchen will wo parkt er?

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    • Das steht in der Information deutlich drin: westliches Waldstraßenviertel, kostenfrei das ganze Wochenende. Erst lesen, dann meckern!

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  21. Ein Bewohnerparkausweis besagt, dass man dort parken DARF, nicht, dass man dort auch parken KANN. Wenn es mehr Bewohner mit Auto gibt, die einen Bewohnerparkausweis bekommen, als es Stellplätze gibt, dann wird es welche geben, die in die Röhre gucken und ihr Auto im Parkhaus am Zoo abstellen müssen oder sonst irgendwo. Wird ja auch niemand gezwungen, ein Auto zu benutzen… 😉

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  22. Das heißt leider nicht, dass jedem Bewohner ein Parkplatz zusteht oder garantiert wird. Und ein Bewohnerparkausweis ist nicht umsonst. Die Stadt kassiert euch ab. Aber ihr habt es ja nicht anders gewollt.

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