Bürgerverein Waldstraßenviertel begrüßt Einführung einer „Gästevignette“

Der Bürgerverein Waldstraßenviertel begrüßt, dass die Stadt Leipzig jetzt doch eine „Gästevignette“ einführt und so für Besucher von außerhalb Parkmöglichkeiten im Rahmen des Bewohnerparkens schafft. Der Bürgerverein hatte dies in der Vergangenheit immer wieder gefordert.

Vereinsvorsitzender Jörg Wildermuth: „Damit ist endlich gewährleistet, dass Besuche von Familienangehörigen und Freunden, die nicht aus dem Waldstraßenviertel stammen, möglich sind. Für die ‚Gästevignette‘ muss jetzt eine unbürokratische Online-Lösung gefunden werden.“

Die Ankündigung, Härtefallregelungen für Gewerbetreibe zu gewähren und kostenfreie Parkmöglichkeiten auch im östlichen Waldstraßenviertel zu schaffen, begrüßt der Bürgerverein ebenfalls. Gerade für Härtefälle hatte sich der Verein in den letzten Wochen stark gemacht.

Der Bürgerverein bedauert, dass die Stadt Leipzig die lange diskutierten Änderungswünsche offensichtlich nicht rechtzeitig umsetzen konnte. Die kurzzeitige Verschiebung um zwei Monate ist für den Verein aber dennoch nur ein kleiner Wehrmutstropfen.

Jörg Wildermuth: „Wir alle haben ein Interesse daran, dass eine nutzerfreundliche und rechtssichere Lösung für alle Beteiligten gefunden wird. Das ist für die Akzeptanz des Projektes unerlässlich. Wir freuen uns, wenn es am 1. Januar dann endlich losgeht.“

Die Frage, ob Car-Sharing-Angebote oder Pflegedienstarbeiten weiterhin ungehindert möglich sind, bleibt für den Bürgerverein weiterhin auf der Agenda.

 

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3 Kommentare

  1. Ich kann mich den Kommentaren nur anschließen. Was hier stattfindet ist eine Riesensauerei. Mein Lebensgefährte wohnt nicht in Leipzig. Darf ich jetzt jedesmal eine Gästevignette von 20,00 EUR bezahlen? Abgesehen davon ist die Beantragung beim Ordnungsamt eine Zumutung . Ich muss jetzt im Vorfeld wissen, wann ich Besuch bekomme. Ich fühle mich als wenn ich im Ghetto wohne. Ist hier mal eine Lösung vorgesehen?

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  2. Das die Besucherkartenanträge gg. jegliche Datenschutzbestimmungen verstoßen ist wohl noch nicht aufgefallen. Wer schützt unsere Privatsphäre?

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  3. Was hier jetzt im Moment passiert ist eine riesen Sauerei. Orte die nicht nach LE eingemeindet werden wollten, werden ausgegrenzt wie in Südafrika vor Jahren ,das in bestimmte Zonen keine , ja Sorry „Farbigen “ sich aufhalten durften . Ich komme aus Markkleeberg , arbeite im Waldstraßenviertel , habe dort Freunde gefunden , die ich auch immer regelmäßig besuche .
    Nun sind wir Markkleeberger aus dem Viertel verbannt , ich nenne so etwas DISKRIMINIERUNG , einige völlig UNFÄHIGE Mitarbeiter der Leipziger Stadtverwaltung wollen aus völliger UNKENNTNIS der bestehenden Gesetze und Vorschriften aus uns einen völlig gläsernen Menschen machen – ist ja schon wie zu DDR – Stasi- Zeiten , und das kann absolut nicht abgehen . Wir sind freie Bürger , die sich ihre Arbeitsstelle auswählen können , auch ihrer Freunde und Bekannten die sie zu jeder Zeit auf einige Stunden besuchen können und nicht auf 14 TÄGIGER Voranmeldung – ist ja noch schlimmer als zu Stasi – Zeiten , ich gehe mal so davon aus , Leipzig braucht DRINGEND Geld , und jetzt werden die Kühe zur Schlachtbank geführt . – Die Besucher.
    Ich verfolge seit einiger Zeit dieses abstruse Geschehen – es ist so wiederwärtig , der gute Herr Jung als Oberhaupt der Stadtverwaltung sollte auf jeden Fall verklagt werden . Ich fühle mich durch solche Aussagen seiner Mitarbeiter , deren lächerlichen und auch bösartigen Entscheidungen die er(der Herr Jung) aber doch sicherlich aber auch zur Vorlage /Kenntnis bekommt sehr DISKRIMINIERT !
    Sorry , aber jetzt reicht es

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