Auszug aus dem Buch „Yogi – der Blitzbratscher“

YOGI – der Blitzbratscher
Leben eines Pechvogels
ISBN 9783944950099
Verfasser: Manfred J. Hofmann

Friedrich Eberhard – genannt „YOGI“

 

Eine herrschaftliche Wohnung in der Tschaikowskistraße 10

… „Erika und ich [Eberhard Friedrich] waren glücklich, als wir im Jahr 1985 nun endlich in eine lang erträumte gemeinsame Wohnung ziehen konnten.“ …
… “ 159 m² Wohnfläche in einem alten, einst vornehmen Bürgerhaus mit Parkettfußboden, kunstvollen Stuckdecken und einem riesigen Balkon. Unsere Wohnungsmiete betrug gerade einmal 100 DDR-Mark.“ …
… „Höhepunkte in dieser Zeit waren die Hausmusiken, die ich mit meinem Quartett und Klavier-Quintett in unserer Wohnung veranstaltete. Zu solchen Anlässen schleppten wir alle Stühle des Hauses in unser großes Doppelzimmer, dessen Flügeltüren wir weit öffneten. In dem einen Raum saßen wir Musiker und in dem anderen lauschte das Publikum. Bis zu 30 Musikfreunde strömten zu unseren Konzerten – begeisterte Hausbewohner, Musikstudenten und auch mein ehemaliger Dozent Professor Hallmann. Es war eine wunderschöne Zeit.“ …
… „Nach der Wende kamen (neben gesundheitlichen) dann auch noch Probleme ganz anderer Art auf uns zu. Die Hauseigentümer aus den alten Bundesländern meldeten sich nach über 40 Jahren zurück und nahmen wieder ihr Eigentum in Besitz. Mit ihrem herrschaftlichen Haus wollten sie nun endlich ordentliche Mieteinnahmen kassieren. Solch ärmliche Mieter wie wir mussten schnellstens verschwinden. Mit der Begründung ´Die Wohnung ist keine Pflegestation´ erhielten wir die Kündigung.“ …

Author: Redakteur_Geschichte

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